Die Hall of Fame der SpVg. Porz
Tradition schlägt keine Wurzeln.
Sie trägt Früchte. Seit 1919.

Über ein Jahrhundert Fußball in Porz bedeutet weit mehr als nur Tore, Punkte und Tabellenplätze. Es sind die Menschen, die diesen Verein geformt haben. Es sind die unvergesslichen Momente, die Generationen von Porzer zusammengeschweißt haben - vom historischen Aschenplatz bis zum modernen Kunstrasen im Autohaus-Schmitz-Sportpark. In unserer Hall of Fame verneigen wir uns vor Persönlichkeiten, die das rot-weiße Trikot mit Stolz getragen und den Geist der SpVg. Porz in der Welt vertreten haben. Sie haben bewiesen: Wer ein echter Porzer ist, bleibt es ein Leben lang. Lernen Sie die Legenden unseres Vereins kennen!
Wolfgang Weber ist das größte Aushängeschild unserer Vereinsgeschichte. Bevor er als Weltklasse-Verteidiger des 1. FC Köln die Bundesliga und ganz Fußball-Deutschland elektrisierte, schnürte er seine Fußballschuhe für die SpVg. Porz. Hier reifte ein Jahrhunderttalent, dessen Name mit großen Momenten des deutschen Fußballs verbunden bleibt.
Steckbrief
Geburtsdatum: 26. Juni 1944
Position: Innenverteidiger/Stopper
Bei der SpVg. Porz: Bis 1962 (alle Jugendmannschaften)
Der Sprung nach oben: Wechselte 1962 von der SpVg. Porz direkt zum 1. FC Köln
Seine größten Meilensteine und Erfolge
Das unvergessene WM-Tor 1966: Im legendären WM-Finale im Wembley-Stadion gegen England erzielte er in der 90. Minute den dramatischen Ausgleichstreffer für Deutschland.
Erfolge mit dem 1. FC Köln: 356 Bundesligaspiele (21 Tore), Deutscher Meister 1964 und 1978, DFB-Pokalsieger 1968, 1977 und 1978.
Nationalmannschaft: 53 Länderspiele für Deutschland (Vizeweltmeister 1966, WM-Dritter 1979).
In der Jugend der SpVg. Porz wurde das Fundament für meine Karriere gelegt. Der Zusammenhalt und der ehrliche Fußball in Porz haben mich geprägt.
Wolfgang Weber blieb seiner Heimat und der SpVg. Porz auch nach seine Weltkarriere immer tief verbunden. Er verkörpert wie kein Zweiter, was durch Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist möglich ist. Ein echtes Vorbild für unsere heutige Jugend!
Nach Wolfgang Weber ist er der zweite Nationalspieler, der seine Wurzeln bei den Rothosen hat. Geboren im Hunsrück, verbrachte „Culli“ seine prägende Jugend in Porz. Auf dem legendären Aschenplatz an der Porzer Humboldtstraße erlernte er das fußballerische Handwerk und entwickelte sich in unserer damaligen Landesliga-Mannschaft zum absoluten Leistungsträger, bevor er eine glorreiche Profikarriere einschlug.
Steckbrief
Geburtsdatum: 1. November 1949
Position: Mittelfeld, defensiver Allrounder
Bei der SpVg. Porz: bis 1969 (ausgebildet in der Jugend, danach tragende Säule im Herrenbereich)
Der Sprung nach oben: Wechselte 1969 über den direkten Porzer Kontakt von Jupp Röhrig und Wolfgang Weber zum 1. FC Köln
Seine größten Meilensteine und Erfolge
Weltmeister im eigenen Land (1974): Er gehörte zum legendären Kader der deutschen Nationalmannschaft, die 1974 den WM-Titel holte. Beim 3:0-Sieg in der Vorrunde gegen Australien verewigte er sich mit einem wuchtigen Kopfballtor.
Europameister 1980: Sechs Jahre nach dem WM-Triumph krönte er seine Leistung mit dem Gewinn der Europameisterschaft in Italien.
Das Double mit dem 1. FC Köln: Unter Trainer Hennes Weisweiler holte er mit dem 1. FC Köln die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal nach Köln. Insgesamt gewann er dreimal den Pokal.
Die Treue der Familie: Wie tief die Verbundenheit zu Porz und dem 1. FC Köln ist, zeigte auch sein Sohn Carsten Cullmann. Genau wie sein Vater wechselte auch Carsten in seiner gesamten Karriere nur ein einziges Mal den Verein: von der SpVg. Porz zum 1. FC Köln.
Auf der Porzer Asche wurde mir nichts geschenkt. Genau diese harte, ehrliche Schule in Porz hat mir den Biss gegeben, den man ganz oben im Profifußball braucht.
Bernd Cullmann ist der beste Beweis dafür, dass der Weg von der SpVg. Porz bis auf den weltweiten Fußballthron führen kann. Bis heute ist „Culli“ ein echtes Idol und und verkörpert die sportliche DNA unseres Vereins.
Benjamin Henrichs wuchs in Köln-Porz auf und legte bei der SpVg. Porz den Grundstein für seine außergewöhnliche Fußballkarriere. Über die Jugendabteilung unseres Vereins wechselte er im Jahr 2004 in das Nachwuchsleistungszentrum von Bayer 04 Leverkusen, wo er schließlich den Sprung in den Profifußball schaffte. Sein weiterer Weg führte ihn über den AS Monaco zu RB Leipzig.
Steckbrief:
Geburtsdatum: 23. Februar 1997
Position: Außenverteidiger
Bei der SpVg. Porz: bis 2004
Der Sprung nach oben: über das Nachwuchsleistungszentrum von Bayer 04 Leverkusen in den Profifußball
Seine größten Meilensteine und Erfolge
Bundesliga & Ausland: Nach Einsätzen für Bayer Leverkusen und einer Station bei französischen Spitzenklub AS Monaco wechselte Benjamin zu RB Leipzig, mit dem er unter anderem den DFB-Pokal gewann.
Nationalmannschaft: Bereits im Jahr 2016 wurde er vom DFB mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold (U19) ausgezeichnet. Im Jahr 2017 gewann er den FIFA-Konföderationen-Pokal mit der deutschen A-Nationalmannschaft.
Ich habe der SpVg. Porz viel zu verdanken. Deshalb freue ich mich, wenn ich etwas zurückgeben kann.
Trotz seiner großen Karriere auf nationaler und internationaler Bühne hat Benjamin seine Wurzeln in Porz nie vergessen. Regelmäßige Besuche im Autohaus-Schmitz-Sportpark und großzügige Spenden für den Verein zeigen seine große Verbundenheit. Benjamin Henrichs steht beispielhaft für die Jugendarbeit der SpVg. Porz und ist ein Vorbild für alle jungen Talente aus dem Veedel, die von einer großen Karriere träumen.







