Sportvereinigung Porz 1919 e. V.

Neuigkeiten Spielzeit 2021/2022


 

 
Vermeidbare Niederlage

SpVg. Porz - SV Wachtberg 1:2 (1:1)

15.05.2022:

Die SpVg. Porz kassierte gegen den SV Wachtberg eine 1:2-Niederlage, die absolut vermeidbar war.

 

Der Porzer Trainer Jonas Wendt musste nahezu auf seine gesamte Stammverteidigung verzichten. Benjamin Winnersbach musste nach seiner Gelb-Roten Karte im letzten Spiel pausieren, Jan Bruns fiel verletzungsbedingt aus und auch Patrick Njangue war angeschlagen. Während des Spiels mussten dann die Leistungsträger Raimund Schmitz und Gero Pletto wegen Verletzungen ausgewechselt werden.

 

In der Anfangsphase hatten die Porzer trotzdem alles im Griff. Sie beherrschten Gegner und Spiel und gingen durch Gero Pletto (Foto) früh in Führung (13.). Danach ergaben sich für die Hausherren weitere gute Chancen. Die größte hatte Muhammet Yildirim, der nach einem verunglückten Abwehrschlag des Wachtberger Torhüters aus ca. 6 Metern frei zum Schuss kam. Statt ruhig und platziert einzuschieben, wählte Yildirim den harten Spannschuss, der an die Latte des gegnerischen Tores prallte (28.). Wahrscheinlich wäre ein erfolgreicher Abschluss schon die Vorentscheidung gewesen. Aber stattdessen kam nun der Bruch ins Spiel. Nach einem Befreiungsschlag aus der Wachtberger Abwehr stürmte der Porzer Torhüter Dominique Mittenzwei aus seinem Tor, um den Angriff abzuwehren. Er traf aber nicht den Ball, sondern nur seinen Gegenspieler weit vor seinem Strafraum. Der Schiedsrichter wertete das zu Recht als Notbremse und stellte Mittenzwei vom Platz (32.). Als Ersatz kam Lukas Tschunitsch auf der Torwartposition zum Einsatz. Der fällige Freistoß aus fast 28 Metern kam relativ harmlos auf sein Tor, aber Tschunitsch verschätzte sich brutal und ließ den Ball aus seinen Händen gleiten. Das Spielgerät hatte einen seltsamen Drall und drehte sich um den unglücklichen Keeper herum zum Ausgleich ins Tor (37.). Seine Mannschaftskollegen versuchten sofort, den Schlussmann, der über diese Szene natürlich todunglücklich war, wieder aufzubauen.

 

In der zweiten Hälfte waren die Porzer trotz ihrer Unterzahl spielbestimmend. Bis zum Strafraum war ihr Spiel sehr ansehnlich, aber es fehlte oft die Konsequenz beim letzten Pass. Wachtberg kam nur noch zu vereinzelten Kontern, die aber brandgefährlich waren. Lukas Tschunitsch konnte mehrfach unter Beweis stellen, über welche Klasse er verfügt. Dennoch ging das zweite Tor der Gäste jedenfalls zum Teil mit auf seine Kappe. Einen Flachschuss wehrte er unzureichend ab, wieder drehte sich der Ball sehr eigenartig ins Tor (65.).

 

Im Anschluss berannten die dezimierten Porzer vehement das Wachtberger Tor, aber sie hatten überhaupt kein Schussglück. Bis zum Schlusspfiff arbeiteten sie hart, jedenfalls den Ausgleich zu erzielen, blieben aber trotz guter Möglichkeiten ohne Erfolg.

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Nico Langwald, Muhammet Yildirim (37. Lukas Tschunitsch), Jan-Phillip Hammes, Gero Pletto (60. Chris Scholz), Nilson Santos (68. Jonas Bockermann), Amadou Camara, Raimund Schmitz (46. Mounir El Bouzidi), Niklas Heidemann, Ole Nußbaum (60 Patrick Njangue), Burak Koc

 

Tor SpVg. Porz:

1:0 Gero Petto (13.)

 

 
Weitere Niederlage

TuS Oberpleis - SpVg. Porz 3:1 (1:1)

08.05.2022:

Die SpVg. Porz verliert auch das Spiel beim TuS Oberpleis und rutscht auf den dritten Rang der Tabelle ab.

 

Nach einem recht guten Beginn mit durchaus druckvollem Angriffsspiel und der frühen Führung durch ein Eigentor des Gegners (18.) fremdelte die Wendt-Elf mehr und mehr mit der Partie. Es fehlte eine Verbindung zwischen Abwehr und Angriff, das Aufbauspiel war fehlerhaft, das Pressing inkonsequent. Noch vor der Pause kam Oberpleis nach einem schnellen Konter zum Ausgleich (34.)

 

In der zweiten Halbzeit wurde das Porzer Spiel nicht besser. Dem TuS Oberpleis reichte eine durchschnittliche Leistung, um Ball und Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Dabei wartete die Heimelf geduldig auf Kontersituationen, die dann konsequent zu zwei weiteren Toren (58./64.) genutzt wurden. Vielleicht wäre die Partie noch einmal spannend geworden, wenn der Anschlusstreffer von Gero Pletto gezählt hätte (75.). Zwar stand der Schütze selbst nicht im Abseits, wohl aber Jan-Phillip Hammes, der den Torhüter möglicherweise irritierte. Damit war die Abseitsentscheidung des Schiedsrichtergespanns durchaus vertretbar. Aus Sicht der Porzer nicht vertretbar war die Nichtahndung eines harten Einsteigens gegen Amadou Camara direkt vor den Augen des Schiedsrichter-Assistenten. Das Spiel lief weiter und wurde von Benjamin Winnersbach (Foto) durch ein Foulspiel am eigenen Strafraum gestoppt. Der bereits vorverwarnte Winnersbach wurde mit der Ampelkarte vom Feld gestellt (76.). Das Foul war tatsächlich gelbwürdig, zu dieser Szene wäre es aber nicht gekommen, wenn die vorherige Situation richtig entschieden worden wäre.

 

Mit zehn Mann war das Spiel dann natürlich nicht mehr zu drehen, die SpVg. Porz kassierte damit die vierte Niederlage in Folge.

 

"Das war über das gesamte Spiel unsere schlechteste Saisonleistung", fasste Trainer Jonas Wendt das Geschen selbstkritisch zusammen. "Wir haben nahezu alle Tugenden, die uns als Mannschaft ausmachen, vermissen lassen", fügte er hinzu. Jeder müsse sich fragen, "ob das die Mentalität ist, die die SpVg. Porz verkörpern will". Von dieser Kritik nahm Wendt ausdrücklich Amadou Camara aus, dem er eine engagierte Leistung bescheinigte.

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Muhammet Yildirim (60. Esat Öztürk), Jan-Phillip Hammes, Gero Pletto, Nilson Santos, Amadou Camara, Raimund Schmitz, Patrick Njangue, Jonas Bockermann (60. Niklas Heidemann), Benjamin Winnersbach, Burak Koc (46. Nico Langwald)

 

Tore SpVg. Porz:

0:1 Eigentor (18.)

 

 

Transfer-Update: André Rosteck wechselt

im Sommer zur SpVg. Porz

03.05.2022:

Die Planungen für die kommende Saison laufen auf vollen Touren: Die SpVg. Porz freut sich sehr, dass André Rosteck vom SV Wachtberg die Mannschaft um Trainer Jonas Wendt verstärken wird.

 


André Rocksteck (l.) und Trainer Jonas Wendt
(für eine höhere Auflösung auf das Foto klicken!)

 

André Rosteck, beidfüßiger Mittelfeldspieler mit Mittelrheinliga-Erfahrung, kommentierte seinen Wechsel wie folgt: „Für mich bedeutet der Wechsel zur SpVg. Porz eine neue sportliche Herausforderung. Ich freue mich sehr darauf gemeinsam mit einem ambitionierten Team und Trainergespann die Ziele der kommenden Saison 2022/23 mit maximalem Erfolg anzugehen

 
Klare Niederlage im Spitzenspiel

SV Eintracht Hohkeppel - SpVg. Porz 4:0 (2:0)

24.04.2022:

Die letztlich klare Niederlage gegen den SV Eintracht Hohkeppel hakte Jonas Wendt schnell ab: „Wenn Du vier Tore fängst, hast Du verdient verloren.“ Er werde das Spiel aber eingehend analysieren, sagte Wendt. Von seinen Spielern forderte er, dass jeder Einzelne an seiner Qualität arbeitet und individuell besser wird. Denn: Das Spiel habe man so nicht verlieren müssen, der Gegner sei keinesfalls übermächtig gewesen.

 

Mit seiner Analyse stand der Porzer Trainer nicht allein. Gerade in der ersten Halbzeit war die SpVg. Porz die spielbestimmende Mannschaft. Bereits in der 2. Minute scheiterte Raimund Schmitz mit einem satten Fernschuss am Hohkeppeler Keeper. In der 15. und 18. Minute hatte Jan-Phillip Hammes zwei richtig gute Einschusschancen, scheiterte jeweils sehr knapp. Wie aus dem Nichts dann die Führung für den Gastgeber: Ein langer Ball landete bei Tayfun Petürk, der mit einem Traumschuss in den Winkel mit der ersten Hohkeppeler Chance das 1:0 erzielte (19.).

 

Die Gäste ließen sich nicht entmutigen und spielten weiter nach vorn. Gute Chancen von Benjamin Winnersbach (28.), Jan Bruns (33.) und Amadou Camara (36.) wurden jeweils im letzten Moment geblockt. Die Effizienz war dann heute das entscheidende Kriterium, denn mit seiner zweiten Tormöglichkeit schaffte Hohkeppel das 2:0 (38.).  Porz gab dennoch nicht auf und wollte vor dem Halbzeitpfiff noch den Anschlusstreffer. Doch bei zwei Rückpass-Situationen, in denen der Torhüter der Heimmannschaft die Hände zu Hilfe nahm, blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm.

 

In der zweiten Halbzeit war Hohkeppel mit dem sicheren Zwei-Tore-Vorsprung dann aber meist Herr der Lage und ließ kaum noch Porzer Chancen zu. Hohkeppel erzielte noch zwei weitere Tore, die aber höchst strittig waren. Vor dem 3:0 (57.) entschied das Schiedsrichtergespann auf Einwurf für Hohkeppel, obwohl ein eigener Spieler den Ball über die Außenlinie bugsiert hatte. Das 4:0 (67.) wurde aus stark abseitsverdächtiger Position erzielt. Damit war dann der Deckel endgültig auf dem Topf.

 

Jonas Wendt richtete den Blick nach vorn: „Wir haben in dieser Saison viel erreicht und werden unseren Weg auch im Hinblick auf die neue Saison weitergehen. Das braucht Zeit und den möglichst vollen Kader, um die Qualität im individuellen Bereich noch zu erhöhen und den Konkurrenzkampf zu schüren.“

 

Am Rande des Landesliga-Spitzenspiels kam es noch zu einer schönen Aktion. Die SpVg. Porz und der Schiedsrichter Thomas Eßer versöhnten sich. Die Trainer der SpVg. Porz und Thomas Eßer waren bei einem Spiel der Landesliga zwischen dem SSV Merten und der SpVg. Porz aneinandergeraten. Beide Seiten räumten nun Missverständnisse aus dem Weg und betonten ihren gegenseitigen Respekt.

 


Co-Trainer Ignazio Giambrone, Vorsitzender Peter Dicke, Schiedsrichter Thomas Eßer, Trainer Jonas Wendt

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Nico Langwald, Jan Bruns (47. Tore Mertens), Jan-Phillip Hammes, Gero Pletto (72. Muhammet Yildirim), Nilson Santos (81. Jonas Bockermann), Amadou Camara (46. Esat Öztürk) , Raimund Schmitz, Patrick Njangue, Benjamin Winnersbach, Burak Koc (72. Niklas Heidemann)

 

Tore SpVg. Porz:

-

 

 
Strittige Schiedsrichterentscheidungen

SpVg. Porz -  FV Bonn-Endenich 0:1 (0:1)

18.04.2022:

Die SpVg. Porz verliert das Heimspiel gegen den FV Bonn-Endenich und gibt die Tabellenführung der Landesliga Staffel 1 ab.

 

Es läuft die 82. Minute im Landesliga-Spiel der SpVg. Porz gegen den FV Bonn-Endenich. Porz läuft einem 0:1-Rückstand hinterher und bestürmt das gegnerische Tor vehement. Als ein Porzer Stürmer aus zentraler Position im Strafraum abzieht, wirft sich ihm ein Endenicher Abwehrspieler wie ein Handball-Torhüter entgegen und bekommt den Ball an den ausgestreckten Arm. Auch wenn der Ball aus kurzer Entfernung kommt, hat der Abwehrspieler den Arm weit abgespreizt und vergrößert seine Körperfläche regelwidrig. Die Pfeife des Schiedsrichters bleibt jedoch stumm. Das war die letzte von drei strittigen Entscheidungen des Schiedsrichters, bei denen die Heimmannschaft einen Elfmeter forderte. Vor dem geschilderten Handspiel wurde Jan-Phillip Hammes in zwei Situationen (65./75.) im Strafraum in der Schussbewegung jeweils eher plump weggecheckt, ohne dass dies mit dem eigentlich fälligen Strafstoß geahndet worden wäre. Alles drei Szenen wurden nach dem Schlusspfiff von den Zuschauern stark diskutiert, alle waren sich einig, dass hier der Gastgeber benachteiligt wurde. Gleichzeitig wurde jedoch auch die Leistung des Gegners honoriert.

 

Der FV Bonn-Endenich zeigte vor allem in der ersten Hälfte, warum er zu den besten Rückrundenmannschaften gehört. Technisch stark, ballsicher und flink waren die Gäste lange Zeit spielbestimmend und gingen verdient in Führung (22.). Erst langsam konnte sich die SpVg. Porz befreien, vor der Halbzeitpause gelang ihnen offensiv jedoch nicht mehr viel.

 

In der zweiten Hälfte zeigten die Porzer jedoch ein völlig anderes Gesicht. Sehr druckvoll und dynamisch berannten sie das Endenicher Tor, blieben im Abschluss zunächst noch unkonzentriert. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte sich der Druck weiter. Die Gäste wehrten sich erbittert und warfen sich aufopferungsvoll in jeden Ball und jeden Zweikampf, manchmal eben auch mit unerlaubten Mitteln. Aber der Schiedsrichter zeigte offensichtliches Mitgefühl für den großen Kampf der Gäste und ließ ihnen vieles durchgehen. Es blieb letztlich bei der zum Ende hin unglücklichen Niederlage der SpVg. Porz, die damit auch die Tabellenführung an den SV Eintracht Hohkeppel verlor. Schon am kommenden Wochenende steigt das lange erwartete Duell beim neuen Spitzenreiter.

 

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), Nico Langwald (75. Muhammet Yildirim), Jan Bruns, Jan-Phillip Hammes, Gero Pletto, Amadou Camara (61. Esat Öztürk), Raimund Schmitz, Niklas Flemm (40. Burak Koc), Patrick Njangue (59. Tore Mertens), Jonas Bockermann (59. Nilson Santos), Benjamin Winnersbach

 

Tore SpVg. Porz
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Wichtige Personalentscheidungen Ostern

Jonas Wendt bleibt Trainer in Porz

15.04.2022:

Zu Ostern gibt es gute Nachrichten für die SpVg. Porz: Die wichtigste Personalie ist unter Dach und Fach! Trainer Jonas Wendt wird auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie des Porzer Traditionsvereins agieren. Zur Saison 2018/2019 übernahm Wendt die Trainerposition und führte die Mannschaft unmittelbar zum Aufstieg in die Landesliga. Zwar wurden die beiden darauffolgenden Spielzeiten wegen der Corona-Pandemie abgebrochen, aber in der laufenenden Saison etablierten sich die "Rothosen" in der Spitzengruppe der Landesliga. Die SpVg. Porz ist sehr stolz darauf, dass sich Jonas Wendt trotz anderer Anfragen zum Verbleib entschieden hat, um seine akribische und erfolgreiche Arbeit hier fortzusetzen.

 


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Mit dem Trainer haben bereits 14 Spieler des aktuellen Kaders ihr Verbleiben für die Spielzeit 2022/23 zugesagt. Dominique Mittenzwei, Jan Bruns, Benjamin Winnersbach, Patrick Njangue, Raimund Schmitz, Nico Langwald, Gero Pletto, Burak Koc, Amadou Camara, Esat Öztürk, Niklas Flemm, Aytekin Kanli, Jonas Bockermann und Baran Tatu werden weiterhin ihre Fußballstiefel für die SpVg. Porz schnüren. Gespräche mit weiteren Spielern stehen zeitnah an. Dazu steht mit Etienne Kamm bereits ein erster Neuzugang fest. Der technisch starke Mittelfeldspieler hat das Potenzial, mit seiner Regional- und Mittelrheinligaerfahrung eine erhebliche Verstärkung zu werden.

 
Erste Rückrundenniederlage

SC Rheinbach -  SpVg. Porz 2:0 (1:0)

10.04.2022:

Jetzt hat es auch die SpVg. Porz erwischt: Sie kassierte die erste Niederlage nach der Winterpause. Nach einer schwachen Leistung unterlag die Wendt-Elf mit 2:0 (1:0) beim SC Rheinbach.

 

Die SpVg. Porz hatte an diesem Sonntag einen dieser Tage erwischt, die oft unerklärlich sind, die aber alle kennen, die Fußball gespielt haben. Ein Tag, an dem nichts funktionieren will, sei es Pass, Schuss, Stellungsspiel oder Zweikampfverhalten. Es war einer dieser Tage, an denen man sich eher selbst besiegt als von einem übermächtigen Gegner überrollt zu werden.

 

Dabei wollten die Porzer an die durchweg guten Leistungen der Rückrunde anknüpfen, was aber letztlich nicht gelang. Die Partie am Sonntagnachmittag begann gar nicht so schlecht. Porz hatte die ersten Torchancen und setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest. Aber eine Standardsituation kippte das Spiel. Dominique Mittenzwei im Porzer Tor ließ einen eher harmlosen Freistoß aus 25 Metern passieren - Rheinbach ging also mit seinem ersten Torschuss in Führung (16.). Dieser Treffer sorgte für einen Bruch im Porzer Spiel, von dem sich die Gäste nicht mehr erholten. Bis zum Halbzeitpfiff kam es auf beiden Seiten zu keinen nennenswerten Strafraumaktionen mehr.

 

Mit dem Wiederanpfiff begann der SC Rheinbach konsequent auf Zeit zu spielen. Jede Berührung wurde dankbar angenommen und lange ausgekostet. Der schwierige Platz, der vieles zum Glücksspiel machte, sowie die destruktive Spielweise der Gastgeber brachten die SpVg. Porz vollständig aus dem Tritt. Nur hin und wieder konnten die Gäste das Mittelfeld schnell überbrücken, vereinzelt gelangen auch Seitenverlagerungen. Die dadurch entstandenen Räume wussten die Porzer aber nicht zu nutzen. Einzig ein Fernschuss von Gero Pletto (75.) sorgte für so etwas wie Gefahr.

 

In der Schlussphase setzten die Hausherren den finalen Schlag, als sie einen schnellen Konter gegen aufgerückte Gegner zum 2:0 nutzten (87.). In der Nachspielzeit kam es noch zu einem Gerangel zwischen dem Porzer Co-Trainer Ignazio Giambrone und einem Rheinbacher Spieler. Dieses Gerangel war der Zündfunke für eine Rudelbildung, in die eine ganze Reihe von Spielern und Team-Offiziellen beider Mannschaften verwickelt wurden. Der Schiedsrichter, der bereits den Porzer Torwart-Trainer Axel Heidemann wegen Meckerns des Feldes verwiesen hatte (75.), schickte Ignazio Giambrone mit der Roten Karte vom Platz (90.+1). Die gleiche Strafe erhielt Trainer Jonas Wendt, der lediglich schlichtend eingegriffen hatte (90.+2). Nachdem sich die Situation entspannt hatte, ertönte der Schlusspfiff.

 

Der Kurzkommentar des Trainers Jonas Wendt: "Wir haben verdient verloren. Wir waren einfach nicht gut."

 

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Nico Langwald, Jan Bruns, Esat Öztürk (46. Burak Koc), Jan-Phillip Hammes, Nilson Santos, Amadou Camara (46. Gero Pletto), Raimund Schmitz, Niklas Flemm, Patrick Njangue (82. Muhammet Yildirim), Benjamin Winnersbach (62. Tore Mertens)

 

Tore SpVg. Porz

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SpVg. Porz gewinnt Nachholspiel

SpVg. Porz - TuS Mondorf 2:0 (1:0)

07.04.2022:

Die SpVg. Porz bleibt in der Rückrunde der Fußball-Landesliga ungeschlagen. Die Mannschaft um das Trainerteam Jonas Wendt und Ignazio Giambrone gewann 2:0 (1:0) im Nachholspiel gegen den TuS Mondorf und schaffte damit bereits den vierten Sieg im fünften Spiel nach der Winterpause (bei einem Unentschieden).

 

Sturm und Regen hatten den ganzen Tag geprägt, aber pünktlich zum Nachholspiel klarte das Wetter auf und ermöglichte einen ordnungsgemäßen Spielverlauf. Die teilnehmenden Akteure mussten sich lediglich auf gelegentliche Windböen einstellen, was ihnen aber ohne Probleme gelang. Nach vorsichtigem Beginn übernahmen die Porzer bald das Kommando auf dem Feld und gingen in der 21. Minute durch ein Tor von Esat Öztürk in Führung. Der Torschütze profitierte dabei von einem Missgeschick des gegnerischen Torhüters, der beim Herauslaufen ausrutschte und Öztürk dadurch den Ballgewinn ermöglichte, den der Winterneuzugang geschickt veredelte.

 

Nach diesem Tor war die Sportvereinigung klar überlegen. Einziges Manko: Die Gastgeber ließen nach der Führung zahlreiche Chancen ungenutzt und verpassten die frühzeitige Entscheidung. Der TuS Mondorf präsentierte sich zwar zweikampfstark und einsatzfreudig, offensiv gegen eine stabile Porzer Abwehr jedoch wenig durchschlagskräftig. Die einzigen zwingenden Chancen ergaben sich für die Gäste kurz von der Halbzeitpause. Zunächst baggerte Torhüter Dominique Mittenzwei einen hart geschossenen Freistoß aus 25 Metern in Volleyball-Manier aus der Gefahrenzone (43.). Etwas später verpasste ein Mondorfer Stürmer eine scharfe Flanke in der Mitte ganz knapp (44.).

 

Damit hatten die Gäste ihr Offensiv-Pulver auch schon für die zweite Hälfte verschossen. Sie agierten weiterhin sehr engagiert, liefen sich aber immer wieder in der vielbeinigen Porzer Abwehr fest. Die Porzer hingegen kreierten viele gefährliche Situationen, waren ihrerseits aber zunächst im Abschluss nicht konsequent genug. Daher fiel die Entscheidung auch relativ spät.

 

Nachdem der eingewechselte Mounir El Bouzidi zunächst noch am Mondorfer Torsteher und anschließend an der Latte des gegnerischen Tores gescheitert war (86.), legte er wenig später überragend für den ebenfalls eingewechselten Muhammet Yildirim (Foto) auf. Yildirim erzielte mit einem überlegten Schlenzer ins lange Eck den 2:0-Endstand (90.).

 

Jonas Wendt fasste das Spiel aus seiner Sicht kurz zusammen: "Der Sieg war hochverdient, obwohl wir erst spät den Deckel drauf gemacht haben."

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Nico Langwald, Gero Pletto (61. Amadou Camara), Nilson Santos, Tore Mertens (81. Jan-Phillip Hammes), Niklas Flemm, Patrick Njangue, Jonas Bockermann (90. Chris Scholz), Benjamin Winnersbach, Burak Koc (84. Muhammet Yildirim), Esat Öztürk (75. Mounir El Bouzidi)

 

Tore SpVg. Porz:

1:0 Esat Öztürk (21.)

2:0 Muhammet Yildirim (90.)

 
Punktgewinn trotz Unterzahl

SpVg. Porz - Bor. Lindenthal-Hohenlind 1:1 (0:0)

03.04.2022:

Die SpVg. Porz sicherte sich gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind nach 0:1-Rückstand noch einen Punkt - und das in Unterzahl.

 

In Unterzahl aufdrehen – das kann die Sportvereinigung. Beim 1:1 am Sonntag machte der Porzer Fußball-Landesligist mit einem Mann weniger aus einem 0:1 noch einen Punktgewinn. "Man sieht, dass wir stabil sind, dass wir mit Rückschlägen und außergewöhnlichen Situationen sehr gut umgehen können", sagte der Vorsitzende Peter Dicke.

 

In einem insgesamt chancenarmen Spiel fielen bis zur Halbzeit keine Tore. Die besten Möglichkeiten ergaben sich aus Unaufmerksamkeiten der Abwehrreihen. Nach einem Abspielfehler der Porzer Defensive kam ein Gästestürmer frei zum Schuss, lupfte den Ball aber in die Arme von Torhüter Dominique Mittenzwei (15.). Eine fast identische Situation ergab sich auf der Gegenseite, als dem Lindenthaler Torhüter ein Abwurf misslang, Amadou Camara jedoch ebenfalls direkt auf den Torhüter zielte (35.). Zwischen diesen Aktionen gab es eine prächtige Parade des Gästekeepers nach einem Schuss von Burak Koc (22.) und große Proteste, als Amadou Camara im Strafraum mit einem Bodycheck in Eishockey-Manier gestoppt wurde und alle den Elfmeterpfiff des Schiedsrichters erwarteten (27.). Die Pfeife des Unparteiischen blieb aber zur Überraschung aller Beobachter still.

 

Nach Wiederanpfiff erhielt der Porzer Kapitän Raimund Schmitz nach einem eher harmlosen Foul die Gelbe Karte (49.) Kurze Zeit später ließ er sich von seinem Gegenspieler zu einer Reaktion provozieren und erhielt folgerichtig die Ampelkarte (51.), was eine entscheidende Schwächung des Porzer Zentrums darstellte. Die ordnende Hand des Spielführers sollte fast 40 Minuten fehlen. Die Gäste versuchten jedoch nicht, die Unterzahl des Gastgebers auszunutzen, und blieben vorsichtig. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld, die Defensiv-Reihen ließen kaum Chancen zu.

 

Aber dann fingen sich die Porzer doch noch den ersten Gegentreffer der Rückrunde ein: Ein Lindenthaler Stürmer wurde mit etwas Glück freigespielt. Er schloss flach ab - der Ball ging vom Innenpfosten schließlich ins Tor (80.). Die Gäste jubelten enthusiastisch. Sie zogen sich zurück und wollten die knappe Führung über die Zeit schaukeln.

 

Die SpVg. Porz weigerte sich aber, die Niederlage zu akzeptieren. Sie bedrängte vehement das gegnerische Tor und wurde in der letzten Minute dann auch belohnt: Mounier El Bouzidi setzte sich im Strafraum robust durch und legte den Ball nach innen. Jan-Phillip Hammes stand da, wo ein Torjäger zu stehen hat und schob cool zum umjubelten Ausgleichstreffer ein (90.).

 

Alt-Nationalspieler Wolfgang Weber (r.) gratulierte Jan-Phillip Hammes zum Ausgleichstor.

 

Für den Trainer Jonas Wendt war das Abwenden der Niederlage nach Platzverweis und Rückstand eine Art moralischer Sieg: "Dass wir in Unterzahl noch mal zurückgekommen sind, zeigt, dass wir gefestigt sind und einen guten Spirit in der Mannschaft haben."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), Jan Bruns, Chris Scholz (68. Tore Mertens), Gero Pletto (79. Akay Turgut), Nilson Santos, Amadou Camara (72. Jonas Bockermann), Raimund Schmitz, Niklas Flemm (58. Jan-Phillip Hammes), Nico Langwald, Benjamin Winnersbach, Burak Koc (68. Esat Öztürk)

 

Tor SpVg. Porz:
1:1 Jan-Phillip Hammes (90.)

 
SpVg. Porz bewahrt kühlen Kopf

SSV Homburg-Nümbrecht - SpVg. Porz 0:2 (0:1)

27.03.2022:

In der Landesliga ist die SpVg. Porz trotz großer personeller Probleme derzeit das Maß aller Dinge. Mit einer konzentrierten Defensivleistung verteidigte die Mannschaft des Trainerteams Jonas Wendt/Ignazio Giambrone die Tabellenführung. Sie beglich damit die offene Rechnung aus dem Hinspiel, als Homburg-Nümbrecht den Porzern die einzige Heimniederlage der Hinrunde verpasste.

 

Das Spiel war nichts für schwache Nerven: Nach einer frühen Führung durch ein Abstaubertor von Amadou Camara (24.) dauerte es bis zur 83. Minute, ehe Routinier Tore Mertens das erlösende zweite Tor nachlegen konnte. Zum Schluss wurde die Partie noch einmal richtig hitzig und es gab eine Rote Karte für die Heimmannschaft sowie eine Gelb-Rote Karte für die Gäste.

 

Aber von Anfang an. Zwar standen die im letzten Spiel gesperrten Raimund Schmitz und Nilson Santos wieder zur Verfügung, aber dennoch bleibt die Porzer Personaldecke dünn. Zur Überraschung vieler Porzer Anhänger tauchte Tore Mertens - der Stürmer, der sich in der Aufstiegssaison 2018/19 Legendenstatus erarbeitet hatte, sich seitdem aber im Fußball-Ruhestand befand - als Einwechselspieler in der Porzer Aufstellung auf.

 


Überraschendes Comeback: Tore Mertens

 

Es entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel, das von der Spannung lebte. Spielerische Höhepunkte blieben Mangelware. In Summe zeigten sich die Porzer aber abgebrühter und kauften der Heimmannschaft mit einer konzentrierten Defensivleistung den Schneid ab. Der Porzer Führungstreffer fiel jedoch mit tatkräftiger Unterstützung der Gegner. Sie verloren den Ball im Spielaufbau, sodass Amadou Camara plötzlich völlig frei vor dem verwaisten Nümbrechter Tor stand. Er ließ sich nicht zweimal bitten und schob locker zur Porzer Führung ein (24.). Bis zu Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften anschließend gegenseitig.

 

Nach dem Wiederanpfiff drängten die Hausherren vehement auf den Ausgleich, schafften es aber nicht, das Porzer Abwehrbollwerk zu knacken. Die Porzer behielten einen kühlen Kopf und hatten trotz der Feldüberlegenheit des Gegners die besseren Torchancen, konnten diese aber zunächst nicht nutzen. In der 74. Minute kam Tore Mertens dann zu seinem Comeback. Dass er weiterhin überragende Jokerqualitäten besitzt, stellte er keine zehn Minuten später unter Beweis. Er drehte sich im Strafraum blitzschnell und erzielte mit einem prachtvollen Spannschuss das entscheidende 2:0 (83.). Jetzt, als alles entschieden war, wurde die Partie doch noch einmal hektisch. Zunächst wurde ein Spieler des SSV Homburg-Nümbrecht wegen Nachtretens mit der Roten Karte vom Platz geschickt (87.). Dann schaffte es der eingewechselte Muhammet Yildirim, sich innerhalb von zwei Minuten zwei Gelbe Karten einzufangen und musste folgerichtig mit der Ampelkarte nach knapp sieben Minuten Einsatzzeit das Feld schon wieder verlassen (89.).

 

Das konnte aber die Laune von Trainer Jonas Wendt nicht trüben. Er lobte die Einsatzbereitschaft seiner Spieler: "Wie wir als Team verteidigen, ist einfach sensationell. Das war zwar kein fußballerischer Leckerbissen, aber wir haben alles konsequent wegverteidigt." 

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), Jan Bruns, Gero Pletto (74. Tore Mertens), Nilson Santos, Amadou Camara (89. Mounir El Bouzidi), Raimund Schmitz, Niklas Flemm (82. Muhammet Yildirim), Nico Langwald, Patrick Njangue, Benjamin Winnersbach, Esat Öztürk (74. Jonas Bockermann)

 

Tore SpVg. Porz:
0:1 Amadou Camara (24.)
0:2 Tore Mertens (83.)

 
SpVg. Porz zurück an der Spitze

SpVg. Porz - FV Bad Honnef 4:0 (2:0)

24.03.2022:

Jonas Wendt musste auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Raimund Schmitz und Nilson Santos waren wegen ihrer fünften gelben Karte gesperrt, darüber hinaus standen Jan-Phillip Hammes, Baran Tatu, Aytekin Kanli und Abdelkarim Bouzalmat verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Zwar stellte sich mit dem FV Bad Honnef eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel vor. Wozu diese Mannschaft aber fähig ist, zeigte sie am vergangenen Sonntag, als sie den SSV Homburg-Nümbrecht klar mit 3:0 besiegen konnte.

 

Die Wendt/Giambrone-Elf war gewarnt und ging sehr konzentriert ins Spiel. Patrick Njangue brachte die Heimelf in Führung (21.), keine zwei Minuten später legte Chris Scholz das 2:0 nach (23.). In der Folgezeit gestaltete der Gast das Spiel offener und hatte gute Chancen auf den Anschlusstreffer. Mit etwas Glück brachte Porz die Zwei-Tore-Führung aber in die Halbzeitpause.

 

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel besorgte Patrick Njangue das 3:0 (46.). Damit war die Vorentscheidung gefallen. Mit dem 4:0 durch Esat Öztürk (54.), das die SpVg. Porz bis zum Schlusspfiff sicher verwaltete, waren auch die letzten Zweifel am Porzer Erfolg beseitigt.

 

Trainer Jonas Wendt lobte den engagierter Auftritt des Gegners, war aber auch mit der Leistung seiner Spieler sehr zufrieden: "Ich kann meinen Jungs nur Respekt zollen, wie sie in jeden Zweikampf geflogen sind."

 

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Dominique Mittenzwei (TW), Jan Bruns, Chris Scholz, Esat Öztürk, Niklas Flemm, Nico Langwald, Patrick Njangue, Ole Nußbaum, Benjamin Winnersbach, Burak Koc

 

Tore SpVg. Porz:

1:0 Patrick Njangue (21.)

2:0 Chris Scholz (23.)

3:0 Patrick Njangue (46.)

4:0 Esat Öztürk (54.)

 

Spiele gegen den FV Bad Honnef

und den TuS Mondorf verlegt

14.03.2022:

Aufgrund mehrerer akuter Corona-Infektionen musste das Spiel gegen den FV Bad Honnef erneut verlegt werden. Neuer Termin ist der 24. März 2022, 20:00 Uhr im Autohaus-Schmitz-Sportpark.

 

 

Auch das ursprünglich für den 20. März 2022 vorgesehene Spiel gegen den TuS Mondorf musste verlegt werden. Neuer Termin für dieses Spiel ist der 7. April 2022, 20:00 Uhr im Autohaus-Schmitz-Sportpark.

 

 
Das Spitzenspiel, das keines war

SV Schlebusch - SpVg. Porz 0:1 (0:1)

06.03.2022:

Auf dem Papier war die Partie zwischen den Landesliga-Fußballern des SV Schlebusch und der SpVg. Porz ein Spitzenspiel. Schließlich empfing der Tabellenzweite aus Schlebusch den punktgleichen Dritten aus Porz. Doch in der Realität sah das schon anders aus. Da hatte die Begegnung dieses Prädikat absolut nicht verdient. „Es war weit weg von einem Spitzenspiel“, bestätigte der Porzer Trainer Jonas Wendt. Dennoch holte sich seine Mannschaft den 1:0-Auswärtssieg und konnte sich vorläufig die Tabellenführung sichern, da das Spiel von Spitzenreiter Wiehl heute ausfiel.

 

Allerdings stand das Spiel aus Sicht beider Mannschaften von vornherein unter keinem guten Stern. Beide Teams meldeten wichtige Spieler krank oder verletzt, bei Schlebusch fehlte dann auch noch der neue Trainer Marcel Müller, der sich mit dem Corona-Virus infiziert hatte. Spielerisch blieb heute einiges auf der Strecke, es ging nur über den Kampf. Hier zeigten die Gäste aus Porz die größere Leidenschaft. Sie übernahmen die Initiative und hatten die besseren Torchancen. Letztlich entschied aber ein "Kacktor" die Partie. Dieser Begriff wurde von Arnd Zeigler erfunden, der in seiner sonntäglichen WDR-Kultsendung "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs" Treffer prämiert, die eher unglücklich bzw. unfreiwillig, meist auf verschlungenen Wegen zustande kommen. So auch heute: Der Schlebuscher Torsteher wollte einen vermeintlich leichten Pass zu seinem Abwehrkollegen spielen, blieb aber an einem Porzer Stürmerbein hängen. Chris Scholz blieb cool, spielte sehr überlegt zu Burak Koc zurück, der keine Mühe hatte, den verzweifelt hinter dem Ball herjagenden Torwart zu  überwinden (18.)

 

Mit dieser Führung ging es in die Halbzeitpause. Wer in der zweiten Hälfte jetzt einen vehement anstürmenden SV Schlebusch erwartet hatte, wurde enttäuscht. Porz reichte eine konzentrierte Defensivleistung, um die Heimmannschaft weit vom eigenen Tor wegzuhalten. Hinzu konnten die Gäste bei schnellen Kontern immer wieder Nadelstiche setzen. Doch zum vorentscheidenden zweiten Treffer reichte es trotz guter Chancen für die heute überragenden Patrick Njangue (71.) und Raimund Schmitz (78.) nicht. Einmal noch beanspruchte Porz das Glück des Tüchtigen, als der sehr sichere Porzer Schlussmann Dominique Mittenzwei nach einem Missverständnis in der Abwehr den Ball fallen ließ. Mit vereinten Kräften klärten die Porzer Abwehrspieler diese brenzlige Situation knapp vor dem einschussbereiten Schlebuscher Stürmer (81.). Anschließend brachte die SpVg. Porz den wichtigen Auswärtssieg sicher über die Zeit.

 

 

Jonas Wendt nach dem Spiel: "Das war für uns ein eminent wichtiger Sieg. Das war sicherlich keine spielerische Glanzleistung, aber danach fragt morgen niemand mehr."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Dominique Mittenzwei (TW), Nico Langwald, Chris Scholz (62. Jan-Phillip Hammes), Gero Pletto (80. Muhammet Yildirim), Nilson Santos, Raimund Schmitz, Niklas Flemm (88. Mounir El Bouzidi), Patrick Njangue, Benjamin Winnersbach (84. Jan Bruns), Ole Nußbaum, Burak Koc (74. Jonas Bockermann)

 

Tor SpVg. Porz:
0:1 (18.) Burak Koc

 

Der Vorbereitungsplan steht

Interessante Freundschaftsspiel vereinbart

22.12.2022:
Der Vorbereitungsplan für die Rückrunde steht.

 

 

Es wurde eine Reihe von interessanten Freundschaftsspielen vereinbart. Änderungen geben wir hier und in den sozialen Medien bekannt.

 

Samstag, 22. Januar 2022, 12:00 Uhr

SpVg. Porz – S.C. Fortuna Köln (U19) 0:1 (0:1)
Autohaus-Schmitz-Sportpark

 

Sonntag, 30. Januar 2022, 14:00 Uhr
SV Bergisch Gladbach –
SpVg. Porz 2:1 (2:1)
Handstr. 340, 51469 Bergisch Gladbach

 

Mittwoch, 2. Februar 2022, 20:00 Uhr
TV Hoffnungsthal –
SpVg. Porz 5:4 (0:0)

Bergsegen 11, 51503 Rösrath

 

Samstag, 5. Februar 2022, 12:30 Uhr
SpVg. Porz – FC Pesch 3:3 (0:2)
Autohaus-Schmitz-Sportpark

 

Mittwoch, 9. Februar 2022, 20:00 Uhr
FC Germania Zündorf –
SpVg. Porz 3:5 (2:2)
Jupp-Röhrig-Sportanlage

 

Samstag, 12. Februar 2022, 10:00 Uhr
SSV Siegburg –
SpVg. Porz 4:2 (3:1)
Am Stadion 1, 53721 Siegburg

 

Sonntag, 27. Februar 2022, 12:30 Uhr
CfB Ford Niehl –
SpVg. Porz
Pastor-Wolff-Str. 11a, 50735 Köln

 
 
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