Sportvereinigung Porz 1919 e. V.

Archiv - Spielzeit 2015/2016


 
Knapp am Punktgewinn vorbei
FC Leverkusen - SpVg. Porz 1:0 (1:0)

23.04.2017:

Die Bezirksliga-Mannschaft der SpVg. Porz verlor ihr Auswärtsspiel beim Aufstiegsmitfavoriten FC Leverkusen unglücklich mit 1:0. Der FC Leverkusen sprang damit auf einen Aufstiegsplatz, musste aber lange um die drei Punkte bangen.

 

Die Zuschauer, die zur Sportanlage am Birkenberg gekommen waren, bekamen einiges zu sehen. Der Gastgeber hatte bereits nach 30 Sekunden die große Chance zur Führung, doch der erste Schuss wurde mit letzter Mühe noch abgewehrt (1.). In der Anfangsphase kamen die Leverkusener sowohl durch Standardsituationen als auch über schöne Angriffe über außen zu weiteren guten Chancen, die sie jedoch nicht nutzten. Doch schon nach einer Viertelstunde zeigten die Porzer, dass sie das Feld nicht kampflos preisgeben wollten. Nach einem Abwehrfehler der Hausherren verfehlte Sener Kilic das Tor nur ganz knapp (16.). Das Spiel wurde nun offener, deshalb war die Führung des FC Leverkusen auch etwas überraschend, zumal sie sich aus einer Freistoßsituation für die SpVg. Porz entwickelte. Der Ball wurde abgefangen und auf Aristote Mambasa Masudi gespielt, der sich - jedenfalls aus Porzer Sicht - knapp im Abseits befand. Doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm, sodass Masudi völlig freistehend das Tor des Tages erzielen konnte (31.).

 

Bis zum Halbzeitpfiff passierte dann nicht mehr viel. In der zweiten Halbzeit legten die Porzer jedoch jegliche Hochachtung vor dem Favoriten ab und lieferten diesem einen großen Kampf. Die Rothosen agierten nun offensiver, waren dadurch jedoch auch konteranfälliger. Leverkusen konnte daraus aber bis auf eine Situation, bei der Torhüter Adem Uygur (Foto) mit phänomenaler Reaktion parierte, kein Kapital schlagen. In den letzten 10 Minuten des kurzweiligen Spiels drückten nur noch die Porzer, sie hatten jedoch das Schussglück heute nicht gepachtet. Die Erleichterung des FC Leverkusen über den sehr pünktlichen Schlusspfiff war mit Händen zu greifen. Die ersatzgeschwächte Mannschaft der SpVg. Porz hatte den großen Favoriten am Rande eines Punktverlustes und kann auf dieser kämpferisch tadellosen sowie der jedenfalls in der zweiten Halbzeit auch spielerisch ansprechenden Leistung in den kommenden Wochen aufbauen.

 

Das sah auch Trainer Ralf Fielen so: "Das war im Vergleich zur Vorwoche eine klare Leistungssteigerung. Aus meiner Sicht wäre ein Punktgewinn durchaus verdient gewesen."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Adem Uygur (TW), Jörg Bender (90. Erdem Uygur), Marc Franke, Dennis Schmelzenbach (85. Filip Partika), Christian Wexeler (85. Besnik Kurteshi), Jan Bruns, Sener Kilic, Kevin Gaul, Tim Tonat, Lars Jansen, Patrick Wart

 

Tore SpVg. Porz:
-

 
Keine Ausrede
SpVg. Porz - FC Rheinsüd Köln 1:4 (1:1)

17.04.2017:
Trainer Ralf Fielen schritt nach ernüchternden und fast demütigenden 90 Minuten nachdenklich ins Vereinsheim der SpVg. Porz. Er hatte keine wirkliche Erklärung für die Niederlage, "die gefühlt sogar noch höher ausgegangen ist".

 

Immerhin: Obwohl er den im Gegensatz zum Hinspiel erfrischend aufspielenden Gegner etwas zu sehr überhöhte, suchte der Coach gar nicht erst nach Ausreden. "Da gibt es nichts schönzureden“, sagte er: "Rheinsüd war uns in allen Belangen überlegen." Das traf in der Tat zu, obwohl die SpVg. Porz noch mit einem 1:1 in die Pause gegangen war und kurz nach dem Wiederanpfiff sogar in Führung hätte gehen können.

 

Dass die Porzer diese Möglichkeiten hatten, lag an der mangelnden Effektivität der stark aufspielenden Fußballer von der anderen Rheinseite. Und am überragenden Torhüter Christian Zyzniewski (Foto), der mehr als eine Handvoll Großtaten vollbrachte. "Da waren zwei oder drei Unmögliche dabei", meinte Ralf Fielen und ergänzte: "Christian hat uns im Spiel gehalten."

 

Nachdem der Porzer Keeper einige starke Paraden gezeigt hatte, verursachte er in höchster Not einen Foulelfmeter, der dann zur Gästeführung genutzt wurde (31.). Aber er hielt im Anschluss wieder fantastisch. Dann erzielten die Rothosen fast wie aus dem Nichts den Ausgleich: Durdu Varol köpfte eine weite Freistoßflanke in den Winkel des Tores von Rheinsüd (40.).

 

In der zweiten Halbzeit schien es eine Zeit so, als würden die Porzer endlich ins Spiel finden. Zweimal reagierte jetzt der Gästetorhüter Marijan Petrov großartig, er vereitelte mit seinen Glanztaten die Chancen von Christian Wexeler (50.) und Marc Franke (55.). Anschließend nahm Rheinsüd das Heft fest in die Hand und erspielte sich wieder im Minutentakt Torchancen. Nach dem erneuten Führungstreffer (63.) ließen sie nicht mehr nach und legten mit zwei blitzsauberen Toren in der Schlussphase (86./90.) nach.

 

Ralf Fielen wusste nach der Niederlage, dass jeder Begründungsversuch nach einer Ausrede geklungen hätte. Deshalb gab er nach Spielschluss nur ein kurzes und prägnantes Statement ab: "Rheinsüd hat es gut gemacht und wir schlecht."

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Christian Zyzniewski (TW), Marc Franke, Durdu Varol, Christian Wexeler, Muamer Meric (45. Filip Partika), Jan Bruns, Nils Jansen (58. Erdem Uygur), Besnik Kurteshi (45. Jörg Bender), Tim Tonat, Lars Jansen, Patrick Wart

 

Tore SpVg. Porz:
1:1 Durdu Varol (40.)

 
Punktgewinn beim Spitzenreiter
FC Hürth II - SpVg. Porz 3:3 (3:1)

09.04.2017:

Wer nach einer guten halben Stunde Spielzeit noch einen Cent auf einen Punktgewinn der SpVg. Porz beim Tabellenführer FC Hürth II gewettet hätte, hätte wohl fassungsloses Kopfschütteln geerntet. Zu groß war die Überlegenheit der Hausherren, die bereits mit ihrem ersten Angriff in Führung gingen (2.). Sie blieben auch in der Folgezeit dominant und kamen immer wieder zu fantastischen Tormöglichkeiten. Zunächst krachte ein gewaltiger Schuss der Hürther ans Lattenkreuz (12.), zweimal reagierte der Porzer Torhüter Adem Uygur großartig. Aber als der Spitzenreiter durch einen Doppelschlag innerhalb von 4 Minuten (28./32.) auf 3:0 erhöhte, schien alles auf ein Debakel für die Rothosen hinauszulaufen. Es war zwar nicht so, dass sich die Gäste keine Chancen erarbeiteten. Aber Nils Jansen bekam bei seinen Möglichkeiten (27./34.) nicht genug Druck auf den Ball. Muamer Meric knallte den Ball an die Latte des Hürther Tores. Dennoch glaubte niemand mehr daran, dass Hürth den Erfolg aus den Händen geben könnte. Selbst dann nicht, als Lars Jansen (Foto) mit einem Kopfball in den Winkel den Anschlusstreffer erzielte (39.). Aber dies war ein Wirkungstreffer, auch wenn das die meisten Zuschauer zunächst nicht erkannten. Aber die Porzer schöpften nun Mut und Selbstvertrauen, während die Überlegenheit und Selbstsicherheit des Gastgebers langsam, aber sicher zerbröselte.

 

In der zweiten Hälfte sollten dann insbesondere die Porzer Fans auf ihre Kosten kommen: Die Sportvereinigung kam mit breiter Brust aus der Kabine, war jetzt engagierter als die Gastgeber, gewann viele wichtige Zweikämpfe und wollte zeigen, dass man nicht hier hin gekommen war, um sich abschießen zu lassen.

 

Die Fielen-Truppe machte sofort enormen Druck, sodass die Hausherren schnell einige Fehler machten - der blitzschnelle Anschluss war die Folge. Der überragende Lars Jansen wurde auf die Reise geschickt und netzte mit einem tollen Außenrist-Schuss zum 3:2-Treffer ein (51.).  Porz war wieder dran, besser kann man nicht aus der Halbzeit kommen! Und schon kurze Zeit später waren die Rothosen wieder am Zug. Lars Jansen zog erneut auf und davon, tanzte den Torhüter der Hürther auf engstem Raum aus und schob aus spitzem Winkel zum Ausgleich ein (57.) - ein Wahnsinns-Traumtor des Porzer Goalgetters.

 

Danach lieferten sich beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Hürth hatte bei einem Pfostenschuss Pech (70.), auf der Gegenseite scheiterte Nils Jansen nach einem dynamischen Alleingang denkbar knapp (78.).

 

Nach 93 äußerst turbulenten Minuten war schließlich Schluss und beide Mannschaften trennten sich am Ende dann doch leistungsgerecht mit einem Unentschieden. Die zweite Mannschaft des FC Hürth hatte lange Zeit mehr Spielanteile, versäumte es aber in den entscheidenden Momenten, den Sack auch endgültig zu zu machen. Die SpVg. Porz erkämpfte sich durch eine bemerkenswerte Leistungssteigerung, tolle Moral und eine insgesamt starke Mannschaftsleistung noch das Remis.

 

Die Stellungnahme des Porzer Trainers Ralf Fielen im Video-Mitschnitt:

 

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Adem Uygur (TW), Marc Franke, Daniel Varol, Christian Wexeler, Jan Bruns, Besnik Kurteshi, Marcel Kaaf, Nils Jansen (79. Luciano Giarizzo), Erdem Uygur (57. Filip Partika), Lars Jansen, Muamer Meric (67. Tim Tonat)

 

Tore SpVg. Porz:

1:3 Lars Jansen (39.)

2:3 Lars Jansen (51.)

3:3 Lars Jansen (57.)

 
Mageres Unentschieden
SpVg. Porz - DSK Köln 1:1 (1:0)

02.04.2017:
"Das war insbesondere in der zweiten Halbzeit unsere mit Abstand schwächste Saisonleistung", ärgerte sich Peter Dicke, Vorsitzender der SpVg. Porz, nach dem 1:1 (1:0)-Unentschieden im Bezirkliga-Heimspiel gegen den DSK Köln. Fürwahr: Es war von Anfang an ein ziemlich grausames Gekicke, das in der ersten Halbzeit jedoch noch recht eindeutig von der SpVg. Porz bestimmt wurde. Zwar kam kaum ein Spielfluss zustande, weil nahezu jeder Ballbesitz mit einem Zweikampf verbunden war. Der Ball ruhte mehr, als er lief. Während der Gast gar keine Torchancen im ersten Durchgang verzeichnen konnte, hatten die Rothosen immerhin die eine oder andere Einschussmöglichkeit. Ein Treffer von Marc Franke wurde wegen Torwartbehinderung nicht anerkannt (23.), ein Schuss von Jan Bruns abgeblockt (32.). Als Jan Bruns kurz vor dem Halbzeitpfiff dann doch die Führung gelang (42.), schien trotz des mäßigen Spiels alles zugunsten der SpVg. Porz zu laufen.

 

Doch das Tor gab keinesfalls mehr Sicherheit. Im Gegenteil: Die Halbzeitpause tat den Gästen von der anderen Rheinseite sichtlich gut und sie drängten von Anfang an auf den Ausgleich, der ihnen auch schnell gelang (48.). Sie witterten mit zunehmender Spieldauer weiterhin Morgenluft und erarbeiteten sich einige Chancen. In dieser Phase hätten sich die Hausherren über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. Erst zum Ende hin konnten sich die Porzer befreien und hätten das Spiel dann noch für sich entscheiden können. Doch Marc Franke scheiterte am Torhüter (78.) und auch Lars Jansen verfehlte den Kasten zweimal jeweils ganz knapp (86./88.).

 

Der letzte Aufreger ereignete sich dann in der Schlussminute. Mike Fielen und ein Gegenspieler verhakten sich in einem Zweikampf. Beide Akteure gingen zu Boden. Der Schiedsrichter bewertete die Aktion als doppelte Tätlichkeit und stellte die beiden Spieler vom Platz. Diese Entscheidung konnte kein Zuschauer verstehen, weil sie lediglich einen branchenüblichen Zweikampf gesehen hatten.

 


Zufriedenheit sieht anders aus:
Marcel Kaaf und Trainer Ralf Fielen nach dem Spiel.

 

"Es fällt schwer, einen Grund für unsere schlechteste Saisonleistung zu finden. Wir waren motiviert, haben aber einen gebrauchten Tag erwischt. Das ist schade, denn wir wollten mit einem Erfolgserlebnis zum Spiel beim Spitzenreiter FC Hürth II fahren“, sagte der Porzer Trainer Ralf Fielen nach dem Abpfiff.

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Christian Zyzniewski (TW), Marc Franke, Daniel Varol, Christian Wexeler (63. Muamer Meric), Mike Fielen, Jan Bruns, Marcel Kaaf, Nils Jansen, Lars Jansen, Tim Tonat, Jörg Bender

 

Tor SpVg. Porz:
1:0 Jan Bruns (42.)

 
Mutig mitgespielt
FC Viktoria Köln II - SpVg. Porz 3:1 (1:1)

26.03.2017:

Achtbar geschlagen, mutig mitgespielt und recht knapp verloren - die SpVg. Porz hat ihr Selbstvertrauen im Spiel beim Aufstiegsfavoriten FC Viktoria Köln II gefestigt. Die Niederlage konnten die Rothosen aber nicht verhindern.

 

Zwar hatte sich die Personalsituation für Trainer Ralf Fielen unter der Woche durchaus verbessert, aber es fehlten noch immer wichtige Spieler in seinem Aufgebot. Trotzdem ging sein Team couragiert in die Partie und durch ein kurioses Tor in Führung. Nach einem Rückpass auf Viktoria-Keeper Nico Pellatz wollte dieser den Ball nach vorne schlagen, er traf aber den anlaufenden Mike Fielen (Foto), von dem der Ball ins Tor sprang (7.). Aber die Viktoria antwortete bald. Junior Grobe hatte nach einem perfekten Flankenschlag von Gökhan Cebeci keine Mühe, zum Ausgleich einzuköpfen (14.).

 

In der Folgezeit hielten die Porzer das Spiel aber weiter offen und kamen auch zu einigen Tormöglichkeiten. "Das war eine gute Leistung von uns. Wir haben mutig mitgespielt und uns nicht hinten reingestellt", sah Ralf Fielen im ersten Durchgang ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Er freute sich, dass sein Team sich nicht versteckte und beide Mannschaften offensiv agierten.  

 

Doch mit dem Seitenwechsel setzten sich die Gastgeber ab - verdient, aus Porzer Sicht jedoch auch ein wenig glücklich. Zunächst lenkte der Porzer Kapitän Marc Franke eine scharfe Hereingabe ins eigene Tor (52.). In dieser Situation musste er hohes Risiko gehen, weil sonst der hinter ihm positionierte Stürmer eingeschoben hätte - deshalb überhaupt kein Vorwurf an den Spielführer. Kurze Zeit später forderten die Gäste nach einem Foul an Sener Kilic einen Foulelfmeter, den die insgesamt umsichtig pfeifende Schiedsrichterin nicht gab (57.). Im direkten Gegenzug kam der Ball wieder zu Junior Grobe, der mit einem fantastischen Schuss genau in den Knick sein zweites Tor erzielte (58.).

 

Es spricht für die Porzer, dass sie sich trotz des Zwei-Tore-Rückstandes nicht aufgaben, sondern weiter ihre Chancen suchten. Nils Jansen setzte sich auf der rechten Seite dynamisch durch, seine Flanken wurden jedoch jeweils knapp geklärt. Unrühmlicher Höhepunkt des insgesamt fairen und anständigen Spiels war dann ein Gerangel zwischen dem Viktoria Spieler Etienne Fanga-Essindi und dem Porzer Akteur Sener Kilic. Etienne Fanga-Essindi, der früher selbst einmal im Porzer Trikot spielte und als ausgesprochen fairer Sportsmann in Erinnerung ist, trat nach einem Zweikampf im Fallen mit dem bestollten Schuh in Richtung des Gesichts von Sener Kilic und traf ihn auch. Sener Kilic ließ sich in dieser Situation zu einer Tätlichkeit hinreißen und ohrfeigte seinen Gegenspieler. Die Rote Karte für beide Akteure war die zwingende Konsequenz ihres absolut unsportlichen Verhaltens (75.).

 

Lediglich diese Szene trübte das sehenswerte Meisterschaftsspiel, in dem nun im Anschluss keine Tore mehr fielen. "Wir haben lange Zeit gegen einen sehr starken Gegner richtig gut mitgehalten. Wir können trotz der Niederlage mit einem positiven Gefühl nach Hause fahren", fasste Ralf Fielen die Partie zusammen.

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Christian Zyzniewski (TW), Marc Franke, Daniel Varol, Christian Wexeler (80. Tim Tonat), Mike Fielen, Jan Bruns, Besnik Kurthesi, Marcel Kaaf, Nils Jansen (87. Dennis Schmelzenbach), Lars Jansen, Muamer Meric (34. Sener Kilic)

 

Tore SpVg. Porz:

0:1 Mike Fielen (7.)

 

Vor dem Spiel kam es zu einer schönen Geste für den ehemaligen Porzer Spieler Michael Dornbach, der zur Zeit verletzt ist. Michael hat seine Freude darüber so zum Ausdruck gebracht:

 

 

 
Porz verweigert die Niederlage
SpVg. Porz - SV Eintracht Hohkeppel 0:0

19.03.2017:

Die Zahl der einsatzfähigen Spieler der SpVg. Porz schrumpfte in dieser Woche von Tag zu Tag beträchtlich. Leistungsträger wie Marius Wendzel und Robin Nickstadt fallen mit Verletzungen längerfristig aus, Nils Jansen fehlte aufgrund seiner Ampelkarte vom letzten Spieltag, zusätzlich meldeten sich zahlreiche Spieler krank. Und zwar so viele, dass sich Trainer Ralf Fielen selbst in den Kader schrieb. Dass er dann schließlich tatsächlich zum Einsatz kam, hatte er wohl selbst nicht erwartet.

 

Seinen Humor hatte Ralf Fielen vor dem Spiel gegen den SV Eintracht Hohkeppel trotzdem nicht verloren und sagte mit Blick auf sein derzeit überschaubares Team schmunzelnd: "Wir sind eben ein kleines Grüpplein, aber dafür ein tapferes." Wie tapfer es war, zeigte sich dann im Spiel tatsächlich. Hohkeppel, ambitionierter Aufsteiger mit Blick auf die Tabellenspitze, war vor allem in der ersten Halbzeit spielerisch stark, biss sich aber an den unermüdlich kämpfenden Rothosen die Zähne aus. Torchancen blieben Mangelware - bis ganz kurz vor dem Halbzeitpfiff. Dann hatten die Gäste eine fantastische Doppelchance, aber der famose Porzer Torhüter Christian Zyzniewski reagierte jeweils überragend und hielt die Null (43.). Kurze Zeit später wurde Alexander Nilsson sehr rüde von hinten gefoult und fiel hart auf die Schulter (45.). Der Schiedsrichter, der trotz dieser rücksichtslosen Aktion auf eine Verwarnung gegen den Gästestürmer verzichtete, pfiff noch während der Behandlungsunterbrechung zum Pausentee. In der Halbzeitpause wurde Alexander Nilsson mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus gebracht. Die Diagnose bestätigte sich später leider. Von hier aus gehen beste Genesungswünsche an Alex!

 

Jetzt sah sich Ralf Fielen in der Tat genötigt, sich selbst einzuwechseln. Er lief als Mittelstürmer zur zweiten Halbzeit auf. Aber zunächst agierte Hohkeppel furios, scheiterte aber erneut am Phänomen Christian Zyzniewksi (49.). Langsam kamen die Porzer ins Spiel und auch Ralf Fielen hatte beeindruckende Aktionen. Seine Bälle fanden die Mitspieler, die sich jetzt einige gute Torchancen erarbeiteten. Die beste Möglichkeit hatte Sener Kilic, der aus 5 Metern den Ball über das Tor jagte (57.). Zwar konnten die Gäste noch einen Lattentreffer für sich verbuchen (68.), aber auch Jan Bruns (77./79.) und Besnik Kurteshi (80.) hätten das Tor treffen können. Anschließend war es für die Porzer nur noch ein Abwehrkampf, den der Schiedsrichter, der 5 Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, aber mehr als 8 Minuten zusätzlich spielen ließ, noch dramatisierte. Aber auch diese Extra-Time überstanden die Hausherren schadlos und freuten sich über den nicht unverdienten Punktgewinn.

 


Ralf Fielen (l.) und Marc Franke nach dem Spiel

 

Ralf Fielen, noch ganz außer Atem nach seinem Einsatz, lobte die Einstellung seines Teams: "Wir haben uns diesen Punkt durch Leidenschaft und Kampf sicher verdient."

 

Aufstellung SpVg. Porz:

Christian Zyzniewski (TW), Marc Franke, Daniel Varol, Christian Wexeler (90.+5 Lukas Tschunitsch), Mike Fielen, Jan Bruns, Besnik Kurteshi, Marcel Kaaf, Sener Kilic (90. Dennis Schmelzenbach), Alexander Nilsson (46. Ralf Fielen) , Tim Tonat

 

Tore SpVg. Porz:

-

Ralf Fielen bleibt in der kommenden Spielzeit

Trainer der SpVg. Porz

 

Nach dem Spiel verkündete die SpVg. Porz eine wichtige Nachricht: Der Verein verständigte sich mit Ralf Fielen und seinem ganzen Funktionsteam Kastriot Rudi, Horst Fielen, Nobert Lissewski und Lothar Voosen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit auch über die laufende Saison hinaus. "Wir freuen uns, die gemeinsame Arbeit fortsetzen zu können", sagte der stellvertretende Vorsitzende der SpVg. Porz Wolfgang Hamacher. "Wir sind von der Arbeitsweise und der für die SpVg. Porz wichtigen Identifikation des Trainerstabs mit unserem Verein absolut überzeugt. Daher war für uns klar, dass wir die Zusammenarbeit in dieser Konstellation gerne fortführen werden."

 
Spannung bis zum Schluss
SV Westhoven-Ensen - SpVg. Porz 2:3 (0:1)

12.03.2017:

Es dauerte lange, bis diese am Ende furiose Partie Fahrt aufnahm - und das, obwohl die SpVg. Porz einen Blitzstart schaffte.

 


Kapitän Marc Franke (3. v. l.) schwor sein Team auf das Derby ein!
(für eine größere Version auf das Foto klicken)

 

Keiner der Westhovener Spieler hatte den Ball berührt, als dieser bei Lars Jansen landete und der ihn humorlos zur Gästeführung in die Maschen setzte (1.). Anschließend lief bei beiden Teams nicht mehr viel zusammen. Immer wieder unterbanden Fehlpässe und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten den nötigen Spielfluss. Aber langsam erarbeiteten sich die Hausherren ein Übergewicht und kamen ihrerseits zu Chancen. In der 35. Minute reagierte Torhüter Christian Zyzniewski sensationell, als er einen Kopfball aus dem Winkel boxte. Kurze Zeit später hatten die beiden ehemaligen Porzer Okan Adas und Yusuf Kilic, die in der Winterpause zum Ligakonkurrenten nach Westhoven gewechselt waren, eine großartige Doppelchance zum Ausgleich. Okan Adas setzte sich elegant durch und tauchte allein vor Christian Zyzniewski auf, scheiterte aber am Porzer Keeper. Der Ball landete beim völlig freistehenden Yusuf Kilic, dessen Volleyschuss aus ca. 6 Metern das leere Tor weit verfehlte (40.). Letztlich brachten die Gäste ihre Führung glücklich in die Pause, obwohl auch sie noch eine Chance durch Jan Bruns (42.) verbuchen konnten.

 

Auch nach dem Wechsel hatten die Platzherren die größeren Spielanteile und die besseren Möglichkeiten. Die Porzer Defensive leistete Schwerstarbeit und bekam zu wenig Entlastung. Deshalb war der Ausgleich eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Als sich dann der Westhovener Sturmführer Jan-Phillip Hammes unwiderstehlich durchsetzte und wuchtig abschloss, war es dann so weit (62). Viele der Zuschauer erwarteten nun den endgültigen Knockout der Porzer, sahen sich aber bald getäuscht. Als hätten die Gäste diesen Weckruf benötigt, waren sie nun wesentlich präsenter und spielten nach vorn.

 

Bevor die Partie aber nun richtig Fahrt aufnahm, trat der Schiedsrichter in den Mittelpunkt des Geschehens. Er hatte die Partie zwar gut im Griff und lag mit seinen Entscheidungen auch grundsätzlich richtig. Aber als ein Kind mit einem Ball nahe der Seitenlinie spielte, reagierte er über. Er nahm diese Nichtigkeit zum Anlass, alle Zuschauer in diesem Bereich des Platzes zu verweisen. Es kam zu einer längeren Spielunterbrechung, bis diese Episode schließlich beendet war.

 

Aber das war der Auftakt zu einer turbulenten Schlussphase. Lars Jansen zeigte seine Torjägerqualitäten, als er genial freigespielt wurde und den Ball mit großer Abgeklärtheit unhaltbar in die lange Ecke des Westhovener Tores bugsierte (82.). Das war scheinbar ein Wirkungstreffer, denn kurze Zeit später schnappte sich Lars Jansen den Ball und marschierte unaufhaltsam auf das gegnerische Tor zu. Der Westhovener Spielführer Markus Arendt zog kurz vor dem Strafraum die Notbremse und kassierte zu Recht die Rote Karte (85.). Jan Bruns schritt zur Ausführung des Freistoßes und knallte diesen wie selbstverständlich zur scheinbaren Vorentscheidung in den Winkel des Westhovener Tores (86.). Die Rothosen jubelten noch, als der Schiedsrichter das Spiel wieder freigab. Der Ball gelangte unmittelbar in den Porzer Strafraum, Nils Jansen foulte, erhielt bereits vorverwarnt die Ampelkarte und musste ebenfalls den Platz verlassen (87.). Jan-Phillip Hammes verwandelte den fälligen Foulelfmeter souverän (88.) und leitete die turbulente Nachspielzeit von 10 (!) Minuten ein. Beide Mannschaften klappten das Visier hoch und kämpften fair, aber verbissen um den Erfolg. Als der Schlusspfiff ertönte, konnten aber nur die Spieler der SpVg. Porz jubeln - sie hatten sich ihren Erfolg durch ihren Einsatzwillen durchaus verdient.

 

Trainer Ralf Fielen lobte den Einsatzwillen seines Teams, das sich auch nach Rückschlägen nicht aufgab. Und der Vorsitzende der SpVg. Porz Peter Dicke stellte zufrieden fest: "Das war der erste Sieg in einem Pflichtspiel gegen den SV Westhoven-Ensen, seit ich den Verein leite!"  

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Christian Zyzniewski (TW), Marc Franke, Daniel Varol, Christian Wexeler (90. Besnik Kurteshi), Mike Fielen (90. Patrick Wart), Jan Bruns, Sener Kilic (81. Luca Soriano-Eupen), Marcel Kaaf, Nils Jansen, Lars Jansen, Jörg Bender

 

Tore SpVg. Porz:
0:1 Lars Jansen (1.)
1:2 Lars Jansen (82.)
1:3 Jan Bruns (86.)

 
Glückliches Unentschieden
SpVg. Porz - TuS Lindlar 0:0

05.03.2017:
In dieser Saison kann man sich auf etwas sicher verlassen: Sobald die SpVg. Porz ein Heimspiel hat, wird das Wetter schlechter. Auch das erste Meisterschaftsspiel nach der Winterpause machte da keine Ausnahme. Zwar war das Wochenende noch mild und fast frühlingshaft, aber es zog sich pünktlich am Spieltag ab Mittags zu und kurz vor dem geplanten Anpfiff fielen die ersten Regentropfen vom Himmel. Werner Kilian, Herausgeber des Porzer Fußballtickers, und intimer Kenner des Lokalsports, hatte deshalb vorausschauend seinen Regenschirm dabei, als er Ralf Fielen die Ehrung zum "Trainer des Jahres in Porz" überreichte. Hier zeigte sich das Wetter aber noch kooperativ und ließ warme Sonnenstrahlen auf die Beteiligten scheinen.

 


Werner Kilian (l.) zeichnet Ralf Fielen (2. v. r) aus.
Co-Trainer Horst Fielen (2. v. l.) und 2. Vorsitzender Wolfgang Hamacher (r.)
freuen sich ebenfalls über die Ehrung.

 

Beim anschließenden Spiel wurde es jedoch immer ungemütlicher. Nicht nur, dass es deutlich kälter wurde - damit hatten beide Mannschaften zu kämpfen – auch die SpVg. Porz fand nie in ihr gewohntes Spiel. Zwar hatte das Team von Ralf Fielen die erste Torchance, als sich Neuzugang Christian Wexeler kraftvoll durchsetzte, sein Pass aber knapp vor dem einschussbereiten Mike Fielen geklärt wurde, aber dann war von den Hausherren nicht mehr so viel zu sehen. Entweder kam ein Pass nicht an oder der Ball versprang bzw. der angespielte Spieler bekam den Ball nicht unter Kontrolle. Und wenn dann einmal etwas gelang machte der Wind einen Strich durch die Angriffsbemühungen. Das Einzige was heute stimmte war die Moral und der Kampfeswille. Ansonsten gibt es nur positive Szenen auf Seiten der Gäste zu erwähnen. Nach einem schlimmen Fehlpass in der Porzer Abwehr reagierte Torhüter Christian Zyzniewski großartig, kurze Zeit später rettete die Latte die Sportvereinigung vor einem Rückstand. So konnte man mit dem 0 : 0 in die Kabinen gehen.

 

In der zweiten Hälfte wurde es nicht viel besser. Zwar hatten die Rothosen nun einige ansehnliche Momente, doch meistens lief nichts zusammen. Die Gäste aus Lindlar hatten zunächst auch keine zündenden Ideen, aber in der Schlussphase kamen sie dann doch immer häufiger vor das Tor der Porzer. Torwart Christian Zyzniewski und seine Abwehrkollegen rückten nun immer mehr in den Blickpunkt. Mit einigem Können und ebensoviel Glück vereitelten sie ein auf das andere Mal einen möglichen Rückstand. Ohne große Nachspielzeit pfiff der souveräne Schiedsrichter nach insgesamt nicht gut anzusehenden 90 Minuten ab und die Porzer konnten sich glücklich schätzen, dass sie wenigstens einen Punkt zu Hause behalten hatten.

 

Trainer Ralf Fielen redete nicht lange um den heißen Brei herum. „Das war ein glückliches Unentschieden für uns“, sagte der Übungsleiter, der mit dem Punkt insgesamt sicher gut leben kann, nach dem Spiel. Die Hausherren hatten immerhin den aktuellen Trend mit drei Meisterschaftsniederlagen in Folge gestoppt.

 

Aufstellung SpVg. Porz:
Christian Zyzniewski (TW), Marc Franke, Daniel Varol, Christian Wexeler, Mike Fielen (82. Filip Partika), Jan-Hendrik Bruns, Sener Kilic (69. Besnik Kurteshi), Marcel Kaaf, Nils Jansen, Lars Jansen, Jörg Bender

 

Tore SpVg. Porz:
-

 
Einzug der Mitgliedsbeiträge
erfolgt am 1. Februar 2017

01.02.2017:
Der Einzug der Mitgliedsbeiträge der Seniorenabteilung für das erste Halbjahr 2017 erfolgt turnusgemäß im SEPA-Lastschriftverfahren am 1. Februar 2017. Bitte denken Sie daran, uns rechtzeitig über eventuelle Änderungen Ihrer Bankverbindung zu informieren. Sie helfen uns damit, unnötigen Verwaltungsaufwand und Kosten zu sparen. Für jeden nicht eingelösten Einzug werden dem Verein von der Bank hohe Gebühren, mindestens jedoch 8,00 €, in Rechnung gestellt.

 

 

Die SpVg. Porz ist stolz auf alle Mitglieder - sowohl auf diejenigen, die dem Verein auch in schweren Zeiten die Treue gehalten haben, als auch auf diejenigen, die neu zu uns stoßen. Wir freuen uns über diesen Ausdruck echter Verbundenheit.

 

Stadtweite Platzsperre für

Naturrasen- und Tennenplätze

24.01.2017:

Da sich die Wetterlage (winterliche Verhältnisse – Frost und Tauwetter) nicht verändert hat, bleibt die stadtweite Sportplatzsperre für die Tennen- (=Aschen-) und Naturrasenplätze weiterhin bis auf Widerruf erhalten.

 

 

Aufgrund der nachts frierenden und dann tagsüber auftauenden Tennenfläche, ist diese dann so weich, dass die darunterliegende dynamische Schicht bei Spiel- und Trainingsbetrieb beschädigt werden kann. Aus dieser Schicht können sich dann Steine lösen, die dann eine Unfallgefahr bilden. Der rutschige, weiche Tennenbelag mit anschließender überfrierender Nässe stellt zusätzlich noch ein hohes Unfallrisiko dar.

 

Die Kunstrasenplätze bleiben von der Sperrung ausgenommen.

 

02.02.2017:

Am das Sportamt teilte am 02.02.2017 mit, dass die Platzsperren für Tennenplätze voraussichtlich ab Freitagmittag, den 03.02.2017 aufgehoben werden. Die Mitarbeiter versuchen zurzeit tatkräftig, die Sportanlagen in einen guten, bespielbaren Zustand zu versetzen. Leider werden sich noch nicht alle Sportplätze in einem zufriedenstellenden Zustand befinden, sodass mit einzelnen Platzsperren gerechnet werden muss.

 

Naturrasenplätze bleiben bis auf Widerruf gesperrt !

 
Countdown zur Rückrunde
begann am 19. Januar 2017

19.01.2017:

Die Winterpause ist zu Ende. Am 19. Januar 2017 startete die SpVg. Porz in den Countdown zur Rückrunde. Die intensive Vorbereitungsphase beginnt am 22. Januar 2017 mit einem Freundschaftsspiel gegen den Landesligisten SV Deutz 05 und umfasst eine Reihe weiterer Testspiele.

 

Die bisher vereinbarten Spiele sind nachstehend aufgelistet, kurzfristige Änderungen werden an dieser Stelle und auf der Facebook-Seite des Vereins veröffentlicht.


Wir laden Sie sehr herzlich ein, die Mannschaft bei den Vorbereitungsspielen zu unterstützen! Die Heimspiele der SpVg. Porz finden wie gewohnt im Autohaus-Schmitz-Sportpark >>> in Köln-Porz statt.

 

 

Sonntag, 22. Januar 2017, 14:45 Uhr

 

SpVg. Porz – SV Deutz 05 1:1 (0:0)

 

Dienstag, 7. Februar 2017, 19:30 Uhr

 

SC Uckerath – SpVg. Porz Abg.

 

 

Sonntag, 29. Januar 2017, 15:15 Uhr

 

SSV Homburg-Nümbrecht – SpVg. Porz Abg.

 

Sonntag, 12. Februar 2017, 15:00 Uhr

 

SpVg. Flittardt – SpVg. Porz 2:5 (0:1)

 

Dienstag, 31. Januar 2017, 20:00 Uhr

 

SpVg. Porz – FSV Neunkirchen-Seelscheid
4:1 (2:0)

 

Dienstag, 14. Februar 2017, 20:00 Uhr

 

SpVg. PorzFC Bensberg 1:0 (1:0)
 

 

Freitag, 03. Februar 2017, 19:30 Uhr

 

Wahlscheider SV – SpVg. Porz 2:0 (2:0)

 

 

Sonntag, 19. Februar 2017, 15:00 Uhr

 

SpVg. Porz– SC West Köln 3:3 (2:3)

 

 

Sonntag, 05. Februar 2017, 14:30 Uhr

 

SpVg. Porz – SC Fortuna Köln II 1:3 (1:3)

 

Mittwoch, 22. Februar 2017, 19:45 Uhr

 

1. FC Spich – SpVg. Porz Abg.

 

 

Mittwoch, 1. März 2017, 19:30 Uhr

 

GSV Prometheus Porz – SpVg. Porz 2:3 (2:2)

 

 
 
Porzer erkunden den
"Mythos Wembley-Tor"

15.01.2017:

Drin oder nicht drin? Seit 1966 beschäftigt diese Frage Fußballhistoriker und Stammtische. Das Deutsche Fußballmuseum widmete dem berühmten Mythos eine Sonderausstellung, die am 15. Januar 2017 endete. Ex-Nationalspieler Wolfgang Weber nahm dies zum Anlass, den Vorstand und Freunde seines Heimatvereins SpVg. Porz nach Dortmund einzuladen. Wolfgang Weber hatte im Endspiel 1966 gegen England Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den Ball zum Ausgleich über die Linie gegrätscht. Die Verlängerung brachte schließlich den nicht unverdienten 4:2-Sieg der Engländer, dem jedoch der Makel innewohnt, dass beide nun folgenden Tore der Gastgeber - jedenfalls aus deutscher Sicht - irregulär erzielt wurden. Insbesondere das dritte Tor von Wembley ist in die Geschichte eingegangen. Englands Stürmer Geoffrey Hurst hatte den Ball aus kurzer Entfernung gegen die Unterkante der Latte geschmettert. Die Kugel knallte zu Boden, sprang wieder hoch, sodass Wolfgang Weber zum scheinbar rettenden Eckball köpfen konnte. Doch zum blanken Entsetzen der deutschen Spieler entschied der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst - auf vehementes Zureden seines Linienrichters Tofik Bachramow aus Baku - auf Tor für England. Dass auch der letzte Treffer nicht hätte gelten dürfen, weil sich Zuschauer auf dem Platz befanden, war dann schon fast unerheblich.

 


In der Sonderausstellung
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Vor dem Bus der Nationalmannschaf

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Die Porzer Delegation um den Vorsitzenden der SpVg. Porz Peter Dicke erlebte einen kurzweiligen Nachmittag mit vielen interessanten Entdeckungen und Informationen. Ein besonderer Dank ging an Wolfgang Weber für die Organisation des Besuchs und an das Deutsche Fußballmuseum für eine packende Führung. Ein Besuch des Museums sei jedem Fußballfan wärmstens empfohlen.

 
 
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